Was interessiert dich in der Kunst? Wie würdest du deine Kunst beschreiben?
Mich fasziniert an der Kunst vor allem, dass sie uns ermöglicht, Geschichten zu erzählen und Gefühle zu transportieren – und das in unzähligen Formen. Da mein Schwerpunkt im Bereich der elektronischen Medien liegt, sehe ich Kunst stark durch eine technische Brille: Ich liebe es, neue Programme, Kameras oder Medien auszuprobieren und damit zu experimentieren.
Was inspiriert dich in deiner Umwelt beim Arbeiten? Woher nimmst du deine Inspiration?
Ich lasse mich durch ganz unterschiedliche Bereiche inspirieren: Zwischenmenschliche Erlebnisse, wie Erlebnisse/Gespräche mit Freunden aber auch Mensch-Maschine-Interaktionen können neue Ideen hervorbringen.
Manchmal reicht aber auch nur ein bestimmtes Geräusch oder ein Satz, den ich aufschnappe, wenn ich z.B. durch die Stadt gehe.
Und natürlich schaue ich immer wieder, welche technischen Möglichkeiten/Entwicklungen es gerade neu gibt und wie ich diese verarbeiten kann.
Welche für dich bedeutsamen Stationen, Inspirationen und/oder Vorbilder gibt es, die dich auf deinem künstlerischen Weg begleiten? Welche Entwicklung in der Kunst findest du momentan besonders spannend?
Ich finde Wes Anderson großartig, weil er wundervolle Animationsfilme produziert, im Bereich Film mit unterschiedlichen Medien arbeitet und eine ganz eigene künstlerische Handschrift besitzt. Momentan finde ich vor allem die Entwicklungen rund um Generative KI spannend und wie diese die Kunst zukünftig prägen wird.
Dein Leben ohne Kunst wäre…
… langweilig – Ohne Kunst ist alles nichts!
Was ist das Schönste an der Zusammenarbeit mit Jugendlichen?
Jugendliche sind oft sehr offen für neue Ideen und gehen unvoreingenommen an Technik und Kunst heran.
Ich finde das schönste ist den Jugendlichen beim Entwickeln eigener Ideen zur Seite zu stehen und sie dabei zu begleiten, sich künstlerisch mit sich und ihrer Umwelt zu befassen.

